Politische/Alternative Ökonomie

Bündnis Reichtum umverteilen – das Bündnis ruft dazu auf den Reichtum in Deutschland umzuverteilen und ein gerechtes Land für alle zu schaffen:  https://www.reichtum-umverteilen.de/

Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik /Memorandum- Gruppe  – die AG erarbeitet wirtschaftspolitische Vorschläge und Perspektiven, die sich an der Sicherung sinnvoller Arbeitsplätze, der Verbesserung des Lebensstandards und dem Ausbau des Systems der sozialen Sicherheit für die Arbeitnehmer sowie wirksamer Umweltsicherung in der Bundesrepublik orientieren. Dabei werden Positionen und Theorien kritisiert, die Beschäftigung, Einkommen, Sozialleistungen und Umweltschutz den Gewinnen der Privatwirtschaft nach- und unterordnen: http://www.alternative-wirtschaftspolitik.de/

Gemeinwohl-Ökonomie – damit werden Konzepte und alternative Wirtschaftsmodelle bezeichnet, die eine Orientierung der Wirtschaft am Gemeinwohl, Kooperation und Gemeinwesen in den Vordergrund stellen : https://www.ecogood.org/de/; www.christian-felber.at/schaetze/gemeinwohl.pdf

Konzept Buen Vivir – stellt das menschliche Zusammenleben nach ökologischen und sozialen Normen ins Zentrum seiner Philosophie. Gutes Leben bedeutet in diesem Kontext mehr als wirtschaftliches Wachstum und materieller Wohlstand. Zentral ist ein gemeinschaftliches Leben im Einklang mit und nicht auf Kosten der Natur und anderer Menschen sowie die Wahrung kultureller Identitäten: https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/buen_vivir_1852.htm; http://www.attac-netzwerk.de/ag-lateinamerika/buen-vivir/

Konzepte der Postwachstumsökonomie – machen Vorschläge für eine Wirtschaft, die ohne Wachstum des Bruttoinlandsprodukts über stabile, wenngleich mit einem vergleichsweise reduzierten Konsumniveau einhergehende Versorgungsstrukturen verfügt. Die Postwachstumsökonomie grenzt sich von landläufigen, auf Konformität zielende Nachhaltigkeitsvisionen wie „qualitatives“, „nachhaltiges“, „grünes“, „dematerialisiertes“ oder „decarbonisiertes“ Wachstum ab. Den vielen Versuchen, weiteres Wachstum der in Geld gemessenen Wertschöpfung dadurch zu rechtfertigen, dass deren ökologische „Entkopplung“ kraft technischer Innovationen möglich sei, wird somit eine Absage erteilt:: http://www.postwachstumsoekonomie.de/

Akademie Solidarische Ökonomie – versteht sich als Programmwerkstatt, die eine Solidarische Ökonomie als alternative Form des Wirtschaftens entwickelt, die Teile des Korporatismus und Teile des Syndikalismus in sich vereint: https://wachstumswende.de/project/akademie-solidarische-okonomie/

LunaPark 21 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie – ist eine linke Zeitschrift zum Thema globale Wirtschaft und deren Kritik. Zudem stehen soziale Bewegungen im Fokus der Berichterstattung. Die Zeitschrift sieht sich dem Motto „Eine andere Welt ist möglich, eine andere Ökonomie ist nötig!“ verpflichtet:  http://www.lunapark21.net/

Bereich Wirtschaftspolitik der Gewerkschaft ver.di – der Bereich wipo.verdi beschäftigt sich mit Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung und Wirtschaftspolitik, der Verteilungspolitik, der Beschäftigungspolitik, der Finanz- und Steuerpolitik, der europäischen Wirtschaftspolitik sowie mit ausgewählten Branchen und ökonomischen Aspekten der Sozialpolitik. Außerdem gibt es viele Materialien zum Herunterladen: http://wipo.verdi.de/

OXI Blog – Wirtschaft anders denken (OXI = Nein). Die Zeitschrift und der Blog kommen aus der transnationalen Solidarität mit der unter dem neoliberalen Zwangsregime leidenden und kämpfenden griechischen Bevölkerung. Der Blog bringt u.a. Themen der gleichnamigen, am Kiosk oder im Bahnhofszeitschriftenhandel erhältlichen Monatszeitschrift. https://oxiblog.de/

 

Christlich begründete Alternative Wirtschaftsansätze

Erlassjahr:

Das Erlassjahr (hebr. שנת היובל schenat hajobel; auch Halljahr, Jobeljahr, Jubeljahr, Freijahr oder Jahr der Freilassung) ist ein Gebot der Tora (Lev 25,8-55 ): Jedes 50. Jahr nach dem siebten von sieben Sabbatjahren, also nach jeweils 49 Jahren, sollten die Israeliten ihren untergebenen Volksangehörigen einen vollständigen Schuldenerlass gewähren, ihnen ihr Erbland zurückgeben (Bodenreform) und Schuldsklaverei aufheben.

Der Alternativbegriff Jubeljahr wurde seit 1300 für kirchliche Aufrufe zu einem Ablass-Jahr üblich, bei dem es um Sündenvergebung geht.

Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Erlassjahr

 

Das Bündnis erlassjahr.de – arbeitet uns streitet dafür, dass ärmere Länder nicht mehr unter die finanzpolitischen Zwangsregimes des globalen Nordens, der Weltbank und des WWF etc. unterworfen werden.

Link: http://erlassjahr.de/ueber-uns/mission-statement/

 

Zinsverbot / Zinskritik:

Zinsverbot (englisch prohibition of interest) bezeichnet das im Alten Testament der Bibel und im Koran ausgesprochene Verbot, Zinsen zu verlangen. Dieses Verbot galt über lange Zeit auch im Christentum, wurde später jedoch abgeschwächt bzw. ganz aufgehoben. Ganz aufgehoben wurde das Zinsverbot in der Baha’i-Religion, wobei das Prinzip der Gerechtigkeit und des rechten Maßes Bedingung dafür ist.

Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot

 

Eine grundsätzliche Kapitalismuskritik, christlich/biblisch fundiert am neuen „Gott Geld“ ist nachzulesen bei Prof. Ulrich Duchrow, der auch in unseren Bundesblättern CuS veröffentlicht. Lesenswert sein Buch mit dem Titel: Mit Luther, Marx und Papst Franziskus gegen den Kapitalismus – mehr dazu: http://religionskritik.blog.rosalux.de/2017/05/25/prof-ulrich-duchrow-mit-luther-marx-und-papst-franziskus-gegen-kapitalismus/

… und hier ein gut einstündiger Vortrag zu diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=uLpTXzXqFJ0